Athletenbefragung: Macht mit!

Liebe OSP Athleten,
um unangekündigte Trainingskontrollen durchführen zu können, müssen allein in Deutschland rund 2.500 Kaderathleten ihre regelmäßigen Aufenthaltsorte in ADAMS einpflegen.
Da ihr selbst – genau wie ich – davon betroffen seid, werdet ihr sicherlich bereits festgestellt haben, dass das jetzige System seine »Macken« hat: Es ist wenig gebrauchstauglich und entspricht nicht dem deutschen Datenschutzrecht.
Um dies zu ändern habe ich mit meiner Firma und weiteren Partnern (u.a. Fraunhofer Gesellschaft, TU Berlin und der NADA als Assoziativpartner) das Projekt »PARADISE« (https://privacy-paradise.de/) ins Leben gerufen. Seit Januar wird unser Vorhaben auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Damit nicht wie bei ADAMS am Bedarf vorbei entwickelt wird, ist es ganz besonders wichtig die Anwender – also euch Athleten – mit einzubeziehen.

Für Interviews die in der Woche vom 20. Juni in Berlin, Köln oder Bonn stattfinden sollen, suchen wir noch Athleten. Schildert uns eure Erfahrungen im Umgang mit ADAMS und die Erwartungen an ein alltagstaugliches Meldesystem.

Wenn ihr Interesse und Zeit habt, einen Beitrag zur Neukonzipierung unseres Meldesystems zu leisten, würde ich mich freuen, wenn ihr euch bei mir meldet.

Jonas Plass

CeBIT 2016 – eves auf dem Fraunhofer Stand

CeBIT 2016

eves wird mit PARADISE und den Konsortialpartnern auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer Gesellschaft Halle 6, Stand B36 vertreten sein.
Fraunhofer
Am Stand werden unter anderem aktive Sportler aus den unterschiedlichsten Disziplinen für Fragen rund um das Thema Anti-Doping zur Verfügung stehen.
Hier geht’s zum Lageplan.
 
 

PARADISE – Das BMBF fördert Anti-Doping

Kontextorientierte Daten bilden die Basis für zahlreiche personalisierte Dienste. Beispiele sind die längere häusliche Pflege, individuelle Versicherungstarife oder Kontrollen im Leistungssport. In allen Fällen beruht der Dienst darauf, dass die Lebensumstände der Anwender möglichst genau bekannt sind. Sind jedoch Art und Umfang an Informationen, der Verwendungszweck sowie die Zugriffsberechtigungen zu unspezifisch, entsteht ein Spannungsfeld zwischen Personalisierung und dem Schutz der Privatsphäre.
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat dem Antrag »Verbundprojekt: Privacy-enhancing and Reliable Anti-Doping Integrated Service Environment – PARADISE« mit dem Teilvorhaben »Datenschutz und die Gebrauchstauglichkeit von Ortungsdiensten im Anti-Doping« unter dem Förderkennzeichen 16KIS0423 stattgegeben.
Zur Erhöhung des Selbstdatenschutzes verfolgt PARADISE das Ziel, Informationsgewinnung sowie Datenschutzimplikationen mit Hilfe eines dezentralen pseudonymisierten Autorisierungsprozesses transparenter zu machen. Das Vorhaben realisiert die dazu notwendigen Prozess- und Protokollkomponenten. Evaluiert wird PARADISE mit einer Gruppe von AthletInnen, die ihre Lebensumstände gegenwärtig umfänglich für unangemeldete Dopingkontrollen der Anti-Doping-Agentur (NADA) offenlegen müssen.
paradise
Das Konsortium besteht aus folgenden Institutionen:

  • Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC
    Parkring 4, 85748 Garching b. München
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT
    Schloss Birlinghoven; 53754 Sankt Augustin b. Bonn
  • gekko, Gesellschaft für Kommunikation und Kooperation mbH
    Pappelallee 78/79, 10437 Berlin
  • Technische Universität Berlin | Telekom Innovation Laboratories
    Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin
  • Uniscon GmbH – The Web Privacy Company
    Agnes-Pockels-Bogen 1, 80992 München
  • Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD)
    Holstenstr. 98, 24103 Kiel

Doping Ausgabe 1/2016 – Beitrag zu eves

Ein Artikel des WADA-Codes sagt aus, dass jeder Athlet für die in seinen Körper zugeführten Produkte und welche in seinem Organismus gefunden wurden verantwortlich ist. Hier setzt das Magazin »Doping – das Anti-Doping-Magazin für Wettkampfsportler, Vereine und Verbände« an.
Wettkampfsportler, Vereine und Verbände müssen sich im Kampf gegen Doping ständig auf dem Laufenden halten, um nicht selbst in die Doping-Falle zu tappen. Die Informationsmöglichkeiten sind aber nach wie vor rar. Doping – das Anti- Doping-Magazin für Wettkampfsportler, Vereine und Verbände schafft Abhilfe und bietet ab Januar 2016 regelmäßig aktuelle und zuverlässige Fachinformationen. Viermal im Jahr erhalten Abonnenten zu einem Bezugspreis von 80 Euro umfassende Infos zu aktuellen Entwicklungen und Hintergründen aus den Bereichen Sport, Recht und Medizin.
Das Magazin ist eine Weiterentwicklung eines früheren Magazins. Jetzt stehen vor allem die Sportler im Mittelpunkt des Service-Hefts.
»Doping – das Anti-Doping-Magazin für Wettkampfsportler, Vereine und Verbände« bietet den Sportlern eine aktive Hilfe mit praktischen Tipps und vielen Informationsmöglichkeiten.
Den Artikel zu eves sowie das Interview mit Jonas Plass gibt es hier zum Download.