Artikel in der Zeit: „Sportler wollen sich nicht mehr nackig machen“

 
Datenschützer halten das zurzeit genutzte Dopingmeldesystem Adams für bedenklich und stellen den Schutz der Privatsphäre in den Vordergrund.

„Deutsche Sportler, die an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen wollen, müssen Adams nutzen, also ihre Aufenthaltsorte angeben. Auch die Laborergebnisse der Proben und die TUEs liegen in den Datenbanken. Eigentlich sollte Adams ein gut gesichertes System sein.“

„Nun gibt es ein neues Modell, das sicherer und einfacher sein soll. Eves funktioniert mit einem GPS-Wearable, den die Sportler bei sich tragen. Wie es Jogger tun, um ihre Laufstrecke zu messen. Eves aber sendet nur dann einen Aufenthaltsort, wenn der Dopingkontrolleur eine Anfrage stellt. Einmalig bekommt er den Standort des Sportlers übermittelt. Dann kann er zu ihm fahren und Urin oder Blut abnehmen. Ein Bewegungsprofil wird nicht erstellt.“

Zunächst ist Eves ein Forschungsprojekt. Zwei Fraunhofer-Institute, die TU Berlin und das Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein beteiligen sich.

Quelle: Zeit-Online

Published on: Dez 07, 2016

Nachrichtenartikel über PARADISE – Wie Technik den Sport verändert

Wissenschaftler und Sportler arbeiten gemeinsam an neuen IT-Systemen, um Athleten leistungsfähiger zu machen. Dabei geht es auch um mehr Sicherheit und Transparenz. Intelligente Bekleidung misst nicht nur Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Stresslevel. Sie soll auch für mehr Privatsphäre sorgen.

Das Projekt „PARADISE“ verfolgt die Ziele, den Anti-Doping Kontrollprozess zu vereinfachen und die persönlichen Daten der Sportler zu schützen.

Quelle: Die Welt, Ausgabe 1.9.2016

Published on: Nov 25, 2016